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S t .
G a l l e n ( S c h w e i z ) |
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Stadioninformationen: |
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Heimatverein/e: |
FC St. Gallen |
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Adresse: |
Heiligkreuzstrasse, St. Gallen |
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Anzahl der Tests: |
1
Besuch/e |
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zuletzt getestet/Tester: |
Mai
2005 / Webmaster Mumpf |
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Das Stadion: |
Wer bisher
dachte, die Modernisierungswelle würde zumindest in der
beschaulichen Schweiz halt machen, der hat sich getäuscht. Denn
auch im Ostschweizer Talkessel von St. Gallen soll in näherer
Zukunft (geplante Einweihung Ende 2007) eine Hightech-Arena
inklusive IKEA-Möbelhaus und Wellnesscenter errichtet werden.
Doch bis dahin kickt der älteste Schweizer Fußballverein FC St.
Gallen weiterhin im geflickschusterten und international nicht
standhaften Stadion Espenmoos. Dieses besteht im großen und
ganzen aus drei – scheinbar unabhängigen voneinander gestalteten
– Bauteilen. Zum einen die L-förmige Steh- und Sitzplatztribüne
(vollkommen überdacht), die rundgebogene ins Auge stechende
Haupttribüne und eine sehr zweckmäßig wirkende
Stahlrohr-Hintertortribüne. Bis auf die wie ein Fremdkörper
dastehende strebenlose Haupttribüne gibt es hier keinen
besonderen Komfort, die Ränge sind klein, wenig steil und
unkomfortabel. So ist die Sicht nicht von überall optimal.
Wenigstens wurde aber auf eine Laufbahn verzichtet und so stören
nur ein paar Zäune den Blick auf das grüne Feld. Interessant ist
die architektonische und strukturelle Anordnung des Gästeblocks,
der unterhalb der Heimfans (nur von einem Mini-Zaun getrennt)
angelegt wurde. So sind Bierbecherschlachten von unten nach oben
und umgekehrt kein Problem und in St. Gallen wohl auch an der
Tagesordnung. Welch ein Glück, dass der hart gesottenere Teil
der grünweißen St.Gallen-Fans auf dem gegenüberliegenden Teil
des Areals ihre Heimat haben und es daher meist bei kleineren
Auseinandersetzungen der Lager bleibt. |
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Die Heimfans: |
Ich muss
ehrlich zugeben, von der Schweizer Fanszene positiv überrascht
gewesen zu sein. Pilgerten doch bei meinem Besuch trotz
Sauwetters die Massen ins Espenmoos und sorgten für eine gute
bis sehr gute Auslastung der Anlage. Die Vollüberdachung des
Stadions und die Nähe zum Geschehen brachten den berühmt
berüchtigten Funken zum Sprung auf das Team und es herrschte
gute Fußballatmosphäre. Die Lieder und Fankultur ähneln am
ehesten der deutschen Fanszene, auch wenn Frankreich oder
Italien räumlich nicht allzu weit entfernt liegen. Und so
erkennt man trotz des sehr gewöhnungsbedürftigen Dialekts vieles
an Liedgut aus unseren heimischen Ligen wieder. Leider wurden
auch negative Aspekte wie Ausschreitungen oder Pyrotechnik mit
übernommen und so sollte man als auswärtiger Anhänger auch in
St. Gallen immer mit offenen Augen durch die Gegend laufen.
Auffallend: Während der 90 Minuten schien St. Gallen in einen
kurzen Winterschlaf zu fallen, während nach dem Spiel die Horden
durch die verträumte „Großstadt“ streunten um das Spiel bei
einem Vino Revue passieren zu lassen. |
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Das Bier: |
Nicht getestet. |
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Eintrittskarten: |
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Weitere Bilder vom
Stadion: |
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